Teilhaber*Innen gefunden!

Vielen Dank für Dein Interesse an unserer Kampagne.
 
Inzwischen ist die Kampagne erfolgreich beendet und wir haben tolle Menschen gefunden, die sich in der Kölner Behindertenpolitik engagieren wollen. Du kannst dich auch weiterhin melden, würdest aber erst zu einem späteren Zeitpunkt berücksichtigt werden können.

Hier kannst Du Dich über unsere Arbeit informieren und lesen, wie auch Du Dich engagieren kannst.

Über Uns

Die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik.

Diese Stadtarbeitsgemeinschaft wurde vom Rat der Stadt Köln 2003 eingerichtet. Ihr gehören 13 stimmberechtigte Mitglieder an. Vorsitzende ist die Oberbürgermeisterin.

Welche Aufgaben hat die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik?

  • Die Stadtarbeitsgemeinschaft befasst sich mit allen Themen, die für Menschen mit Behinderung wichtig sind.

  • Sie berät die Ausschüsse des Rates und die Verwaltung.

  • Darüber hinaus ist sie ein Ort des Austausches und der Diskussion

  • Sie entsendet sachkundige Einwohner*innen in Ausschüsse des Rates.

 

Sachkundige Einwohner*innen Ausschüssen des Rates

Über die Stadtarbeitsgemeinschaft werden Mitglieder in eine Reihe von Ausschüssen des Rates entsandt. Sie haben dort Rede- und Antragsrecht und vertreten aus ihrer fachlichen Sicht die Belange von Menschen mit Behinderung.

 

Arbeitskreis „Barrierefreies Köln“

Barrierefreiheit ist für immer mehr Menschen eine unbedingte Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Weil in Köln hier einiges im Argen lag, haben sich 2001 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zum Arbeitskreis „Barrierefreies Köln“ zusammengeschlossen. Seitdem sind sie wichtige Ansprechpartner*innen für Planende, Politik und Verwaltung.

Der Arbeitskreis übernimmt für die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik die Vorberatung der Fragen rund um die Barrierefreiheit von Straßen, von Gebäuden und von Bussen und Bahnen, einschließlich der Haltestellen.

Mach mit!

Barrierefreiheit ist für immer mehr Menschen eine unbedingte Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Weil in Köln hier einiges im Argen lag, haben sich 2001 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zum Arbeitskreis „Barrierefreies Köln“ zusammengeschlossen. Seitdem sind sie wichtige Ansprechpartner*innen für Planende, Politik und Verwaltung. Der Arbeitskreis übernimmt für die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik die Vorberatung der Fragen rund um die Barrierefreiheit von Straßen, von Gebäuden und von Bussen und Bahnen, einschließlich der Haltestellen.

Deine Aufgaben

Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik

Als Mitglied der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik hast du in der Regel vier Sitzungen im Jahr. Und die müssen natürlich auch vorbereitet und nachbesprochen werden. Die Ausschüsse des Rates tagen in der Regel monatlich. Auch hier reicht es nicht, nur zur Sitzung zu gehen. Die Unterlagen müssen vorher gelesen und mit den anderen Vertreter*innen der Menschen mit Behinderung besprochen werden.

Arbeitskreis Barrierefreies Köln

Der Arbeitskreis Barrierefreies Köln tagt in der Regel monatlich. Hier läuft es nicht so formal ab, wie in der Stadtarbeitsgemeinschaft und in den Ausschüssen. Aber intensiv beraten wird auch hier. Für die Mitarbeit in allen diesen Gremien gilt: Du musst Spaß daran haben, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, und die Anliegen von Menschen mit Behinderung vertreten wollen.
Du hast noch mehr Fragen, die hier nicht beantwortet wurden?Zu unseren FAQ

Erfolgreiche Projekte

Die Vertreter*innen der Menschen mit Behinderung haben in den letzten Jahren durch ihren hartnäckigen und kompetenten Einsatz bereits viel erreicht.
Abbildung des Gestaltungshandbuchs

Gestaltungshandbuch

Das im Dezember 2017 vom Rat beschlossene Gestaltungshandbuch legt Anforderungen an die Gestaltung, Sauberkeit und Instandhaltung der öffentlichen Räume fest. An seiner Erarbeitung sind der Arbeitskreis Barrierefreies Köln und die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik intensiv beteiligt gewesen. In einem eigenen Kapitel werden Standards für eine gute Nutzbarkeit aller Stadträume für alle Menschen festgelegt.
Symbolbild zum Thema „Information in leichter Sprache“

Informationen in Leichter Sprache auf der Internetseite der Stadt Köln.

Das Angebot von Informationen in Leichter Sprache wurde auf der Internetseite der Stadt Köln deutlich ausgebaut und soll langfristig die Leistungen auf den 200 am häufigsten aufgerufenen Produktseiten umfassen. Die bestehenden Seiten in Leichter Sprache werden mit unterstützenden Bildern ergänzt, alle neuen Seiten werden direkt mit Bildern erstellt.
Abbildung einer barrierefreien Flüchtlingsunterkunft von außen

Rollstuhlgerechte Wohnungen in neugebauten Flüchtlingsunterkünften

Die Stadtverwaltung hat sich dazu verpflichtet, bei der Flüchtlingsunterbringung auch immer einen angemessenen Anteil von Wohnungen zu errichten, die barrierefrei und dazu auch uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar ist.
Außenansicht der VHS-Köln am Neumarkt

Ermäßigte Eintrittsgelder in städtischen Kultur- und Bildungseinrichtungen

Der Rat hatte die Stadtverwaltung im Dezember 2016 beauftragt, die Entgelt- und Benutzungsordnungen der städtischen Sportstätten, Kultur- und Bildungseinrichtungen im Interesse der Menschen mit Behinderung zu verändern. Mittlerweile erhalten Schwerbehinderte durchgängig eine Ermäßigung von 50%, berechtigte Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung (Kennzeichen B im Behindertenausweis) erhalten kostenlosen Eintritt.
Symbolbild: Verkehrsschild mit Bus und E-Scooter

Mitnahme von E-Scootern in den Bussen und Bahnen der KVB

2015 erklärte die KVB, dass sie keine E-Scooter in ihren Bussen und Bahnen mehr befördert. Nach langem Ringen konnte die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik erreichen, dass dieses Beförderungsverbot zunächst in den Bussen und seit Ende Januar 2019 auch in den Bahnen wieder aufgehoben wurde.

Die Unterstützer* innen

Foto von Ümmügül Yilmaz

Ümmügül Yilmaz

Vorsitzende des RSC Köln e.V.

Der Rollstuhlclub Köln e.V. gestaltet seit 50 Jahren die Geschicke des Rollstuhlsports in Köln mit. Er hat stets an vorderster Front seine Stimme erhoben, wenn es darum ging, Wegweiser für neue Entwicklungen zu sein und sich ins Geschehen einzubringen. Veränderungen erzielt man nur, wenn man sich selbst aktiv daran beteiligt. Nur wenn wir Betroffenen uns selbst engagieren, können wir erreichen, dass Inklusion eines Tages wirklich gelebt und eine Gesellschaft mit und ohne schwerbehinderte Menschen selbstverständliche Realität wird.
Foto von Rolf Emmerich

Rolf Emmerich

Festivalleiter Sommerblut

Seit 20 Jahren leistet das Sommerblut Kulturfestival mit Künstler*innen mit und ohne Behinderung einen wichtigen Beitrag zur inklusiven Kultur in Köln. Damit diese erfolgreiche künstlerische Arbeit weitergehen kann, braucht es ein aktives Mitwirken von Menschen mit Behinderung und sozialer Benachteiligung in allen politischen Gremien unserer Stadtgesellschaft, z.B. im Kulturausschuss. Denn Kultur ist immer auch politisch. Bitte mischen Sie sich ein!
Foto von Eva-Maria Thoms

Eva-Maria Thoms

Vorsitzende mittendrin e.V.

Inklusion kommt nicht von allein, nicht in der Schule und nicht in anderen Bereichen der Gesellschaft. Daran muss auch eine offene Stadt wie Köln immer wieder erinnert werden.
Foto von Ellen Marquardt

Ellen Marquardt

Vorstandsmitglied bei „Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln e.V.

In einer sozialen Gesellschaft muss allen Menschen mit Respekt begegnet werden. Dieser Respekt zeigt sich auch in gleichen Chancen auf Teilhabe für alle. Dafür engagiere ich mich seit fast 20 Jahren. Meine eigene Betroffenheit ist in der Arbeit für die Belange behinderter Menschen von großem Wert.
Foto von Wolfgang Schaefer

Wolfgang Schaefer

Fachbereichsleitung Senioren, Menschen mit Behinderungen und Psychiatrie

Teilhabe und Inklusion gelingt dann am besten, wenn die kommunalen, demokratischen Gremien der Behindertenpolitik aktiv genutzt werden. Nur dank des Engagements behinderter Menschen und der Vielfalt der Perspektiven dieser Aktiven ist die Gestaltung einer lebenswerten Stadtgesellschaft zum Wohle aller Kölnerinnen und Kölner möglich. Von den Initiativen und Erfolgen profitiert die gesamte, bunte Stadtgesellschaft Kölns.

Mehr Informationen

Du möchtest noch mehr über uns wissen? Hier gibt es Antworten auf ihre Fragen, oder tritt am besten direkt mit uns in Kontakt.

FAQ

Kann jede*r Mitglied werden?
In der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik können Menschen mit Behinderung oder deren Angehörige Mitglied werden. Wünschenswert ist die Mitarbeit in einer Behindertenorganisation. Das ist aber keine zwingende Voraussetzung. Gleiches gilt für die von der Stadtarbeitsgemeinschaft entsandten sachkundigen Einwohner*innen. Im Arbeitskreis „Barrierefreies Köln“ kann jede*r mitarbeiten.
Wie viel Zeit wird die Arbeit beanspruchen?
Die Sitzungen dauern jeweils zwei bis vier Stunden. Dann kommt noch die Zeit hinzu, die man für die Vorbereitungen und die Nachbesprechungen benötigt.
Was sind meine Aufgaben und Pflichten?
Die Mitglieder der Stadtarbeitsgemeinschaft und die sachkundigen Einwohner*innen sollten natürlich möglichst an allen Sitzungen dieser Gremien teilnehmen. Falls du mal verhindert sein solltest, springt dein*e Vertreter*in für dich ein. Wichtig ist aber auch die Teilnahme an den gemeinsamen Vorbereitungstreffen und den Nachbesprechungen der Vertreter*innen der Menschen mit Behinderung.